Das hatten wir uns definitiv anders vorgestellt. Die TSG Leihgestern verliert ihr erstes Heimspiel gegen den TB Wülfrath deutlich mit 23:34 (13:18).
Dabei sah es zu Beginn noch richtig gut aus: Die TSG kam stark in die Partie, spielte konzentriert und führte verdient mit 7:4. Doch dann kam der komplette Bruch. Als hätte jemand den Schalter umgelegt, verloren wir den Zugriff auf das Spiel und ließen Wülfrath immer besser in die Partie kommen.
Was danach folgte, war über weite Strecken einfach zu wenig. Kaum eine Spielerin konnte an ihre gewohnte Leistung anknüpfen. Im Angriff fehlte die Durchschlagskraft, in der Abwehr die nötige Konsequenz und insgesamt vermisste man über weite Strecken die Energie und Entschlossenheit, die es braucht, um ein Spiel auf diesem Niveau zu gewinnen.
Mit 13:18 ging es in die Halbzeit – und auch nach dem Seitenwechsel gelang es uns nicht, die Partie noch einmal zu drehen. Wülfrath nutzte unsere Schwächen konsequent aus und zog am Ende verdient mit 34:23 davon.
Ein Lichtblick waren Leonie Nowak und Franzi Dietz, die sich gegen die Niederlage stemmten und eine gute Leistung zeigten. Ansonsten blieb die Mannschaft deutlich unter ihren Möglichkeiten. Aufgegeben hat sich dennoch niemand. Auch bei einem deutlichen Rückstand wurde bis zum Schluss gekämpft. Genau diesen Willen müssen wir jetzt mitnehmen und stärker zusammenrücken.
Denn klar ist auch: So dürfen wir uns zu Hause nicht präsentieren. Die Saison ist noch lang, aber wir müssen schnell wieder zu unserem eigenen Stärken finden. Jetzt heißt es, Verantwortung zu übernehmen, die Fehler aufzuarbeiten und im nächsten Spiel eine deutliche Reaktion zu zeigen.